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Alternative zur herkömmlichen Lichttechnik
EL Folien kontra Leuchtkasten - eine echte Alternative


Die Entdeckung der Elektrolumineszenz (EL) geht zurück in das Jahr 1936, sie kam jedoch bis Anfang der 60-er Jahre nicht über das Laborstadium hinaus.
Dies lag unter anderem an der damaligen Vorstellung, mit der "Flächenleuchte" eine Konkurrenz zur üblichen Glühlampe entwickeln zu wollen; dieses Unterfangen scheiterte wegen des geringen Wirkungsgrades für allgemeine Beleuchtungszwecke. Dies auch unter Berücksichtigung der damaligen technologischen Möglichkeiten.
Als Alternative zur herkömmlichen Lichttechnik gewinnt heute die EL-Technik ständig an Bedeutung, dies insbesondere für Einsatzbereiche, die nur mit blend- und schattenfreien homogenen Leuchtflächen geringster Einbautiefe (< 1mm) und minimaler Leistungsaufnahme (1 W / 100cm²), mit beliebigen Außenabmessungen und Konturen zu verwirklichen sind.EL-Zellen sind aktive Lichtquellen mit den Eigenschaften eines indirekten Lichts, gleichbedeutend mit der Reflexion von Lichtstrahlen an einem matten Körper. Ihr Licht scheint aus dem Nichts zu kommen und wirkt unrealistisch und unerklärlich. Es erscheint angenehm und blendet nicht.
Gekrümmte Leuchtfolien verwirklichen einen dreidimensionalen Lichteffekt. Befestigt man die EL-Folien auf Gegenständen, so beginnen diese zu leuchten. EL-Zellen sind sogenannte Lambert-Strahler, d. h. die Leuchtdichte der von der Oberfläche ausgehenden Strahlung ist von jeder Seite betrachtet gleich. Das Licht der Folien ist sehr schmalbandig, beinahe monochromatisch, absolut gleichmäßig und weit sichtbar.
Die höheren Anfangsinvestitionen gegenüber traditionell gefertigten Leuchtkästen mit Neon-Technik relativiert sich mit zunehmender Laufzeit, da die Wartungskosten und die Kosten für den Stromverbrauch wesentlich geringer sind.


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